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Politik und DRK - Zwei separate Ehrenämter

Zur Kommunalwahl im September 2020 tritt Sebastian Volbert, derzeit stellv. Rotkreuzleiter im DRK Ortsverein, als Kandidat für den Stadtrat der Stadt Altena an. Zwei Ehrenämter, die separat zu betrachten sind.

„Ich kenne und schätze die Grundsätze des Deutschen Roten Kreuzes und weiß um die Unparteilichkeit", sagte Volbert zu seiner Kandidatur in Altena. Das DRK steht für Neutralität und Unabhängigkeit und positioniert sich politisch nicht. Volbert arbeitet auch hauptberuflich, als Sozialarbeiter, beim DRK und identifiziert sich mich dessen Werten. „Ich wollte vor allem meine Verbundenheit zu dem ausdrücken, wofür ich einstehe", berichtet er auf nachfragen einzelner Kameradinnen und Kameraden. Das Foto in der Wahlwerbung der Partei, für die Volbert antritt, bringt ihn in Verbindung mit dem Deutschen Roten Kreuz.

Der DRK Ortsverein Altena / Nachrodt-Wiblingwerde e.V. distanziert sich klar von politischer Arbeit in politischen Parteien. Alle Hilfebedürftigen haben den gleichen Anspruch auf Hilfe, ohne Ansehen der Nationalität, der Rasse, der Religion, des Geschlechts, der sozialen Stellung oder der politischen Überzeugung. Wir setzen die verfügbaren Mittel allein nach dem Maß der Not und der Dringlichkeit der Hilfe ein. Unsere freiwillige Hilfeleistung soll die Selbsthilfekräfte der Hilfebedürftigen wiederherstellen.
Wir sehen uns ausschließlich als Helfer und Anwälte der Hilfebedürftigen und enthalten uns zu jeder Zeit der Teilnahme an politischen, rassischen oder religiösen Auseinandersetzungen. Wir sind jedoch nicht bereit, Unmenschlichkeit hinzunehmen und erheben deshalb, wo geboten, unsere Stimme gegen ihre Ursachen.